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Trauersprüche und Trauergedichte

Von folgenden Schriftstellern/in finden Sie hier passende Trauersprüche:


Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.

Immanuel Kant (1724 – 1804)


Den Tod fürchten die am wenigsten,
deren Leben den meisten Wert hat.

Immanuel Kant (1724 – 1804)


Unser Leben ist der Fluss,
der sich ins Meer ergießt,
das “Sterben” heißt.

Federico Garcia Lorca (1898 – 1936)


Du bist nicht tot, Du wechselst nur die Räume.
Du lebst in uns und gehst durch unsere Träume.

Michelangelo (1475 – 1564)


Unsere lieben Toten sind nicht gestorben,
sie haben nur aufgehört, sterblich zu sein.

Ottokar Kernstock (1848 – 1928)


Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben,
sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen:
denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.

Hieronymus (347 – 420)


Die Hoffnung ist der Regenbogen
über den herabstürzenden Bach
des Lebens.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900)


Unglücklicher, wie du deinen
frühen Glanz verlorst,
du, einst des Lichtes schönster Engel.

Giambattista Marino (1569 – 1625)


Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe.

Aurelius Augustinus (354 – 430)


Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
der so lebendig unserem
Herzen innewohnt!

Aurelius Augustinus (354 – 430)


Herr, in deine Hände sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt.

Eduard Mörike (1804 – 1875)


Wer ehrlich hat gelebt
und selig ist gestorben,
hat einen Himmel hier
und einen dort erworben.

Friedrich von Logau (1605 – 1655)


Die Todesstunde schlug so früh,
doch Gott der Herr bestimmte sie.

Franz von Sales (1567 – 1622)


Sieh, wie alles so still ist drüben in der Unendlichkeit,
wie leise ziehen die Welten, wie still schimmern die Sonnen,
der große Ewige ruhet wie eine Quelle mit seiner überfließenden
unendlichen Liebe mitten unter ihnen
und erquickt und beruhigt alles.

Jean Paul (1763 – 1825)


Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul (1763 – 1825)


Und wenn uns die Menschen verlassen und verwunden,
so breitet ja auch immer der Himmel,
die Erde und der kleine blühende Baum seine Arme aus
und nimmt den Verletzten darin auf.

Jean Paul (1763 – 1825)


Er sprach zu mir: Halt dich an mich,
es soll dir jetzt gelingen;
ich geb’ mich selber ganz für dich,
da will ich für dich ringen;
denn ich bin dein und du bist mein,
und wo ich bleibe, da sollst du sein;
uns soll der Tod nicht scheiden.

Martin Luther (1483 – 1546)


Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
Ein flücht’ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand, in Gottes Hand.

Ludwig Uhland (1787 – 1862)


Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei,
aber er hilft uns hindurch.

Johann Albrecht Bengel (1687 – 1752)


Der Mensch lebt und besteht nur eine kleine Zeit;
und alle Welt vergeht mit ihrer Herrlichkeit.
Es ist nur einer ewig und an allen Enden,
und wir in seinen Händen.

Matthias Claudius (1740 – 1815)


…und am Ende meiner Reise
hält der Ewige die Hände
und er winkt und lächelt leise –
und die Reise ist zu Ende.

Matthias Claudius (1740 – 1815)


Du, Herr, hast alles gut gemacht
und wirst es gut machen in Ewigkeit.
Dir vertraut meine Seele, im Leben und im Tode.

Pauline von Mallinckrodt (1817 – 1881)


Wir hoffen immer, und in allen Dingen
ist besser hoffen als verzweifeln.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)


Man sieht die Blumen welken
und die Blätter fallen,
aber man sieht auch Früchte reifen
und neue Knospen keimen.
Das Leben gehört den Lebendigen an,
und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)


Ein kleiner Ring begrenzt unser Leben
und viele Geschlechter reihen sich dauernd
an ihres Daseins unendliche Kette.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)


Mich lässt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe.
Ist es doch so wie mit der Sonne:
Wir sehen sie am Horizont untergehen,
aber wissen, dass sie “drüben” weiter scheint.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)


Ich höre auf zu leben,
aber ich habe gelebt;
so leb auch du,
mein Freund, gern und mit Lust,
und scheue den Tod nicht.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)


Der Tod ist gewissermassen eine Unmöglichkeit,
die plötzlich zur Wirklichkeit wird.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)


Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)


Sie ist nun frei
und unsere Tränen
wünschen ihr Glück.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)


Es ist eine Ferne,
die war, von der wir kommen.
Es ist eine Ferne,
die sein wird, zu der wir gehen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)


Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass
dein starker Tod uns dunkel unterbrach,
das Bisdahin abreißend vom Seither:
das geht uns an; das einzuordnen wird
die Arbeit sein, die wir mit allem tun.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)


Wenn etwas uns fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selber mit fortgenommen.

Gott aber will, dass wir uns wiederfinden,
reicher um alles Verlorene und vermehrt um
jenen unendlichen Schmerz.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)


O Herr, gib jedem seinen eignen Tod.
Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
darin er Liebe hatte, Sinn und Not.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)


Die Blätter fallen. Fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)


Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben,
So lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.

Nikolaus Lenau (1802 – 1850)


Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner,
ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß,
daß er das schlimmste aller Übel sei.

Sokrates (469 v. Chr. – 399 v. Chr.)


Falls der Tod aber gleichsam ein Auswandern ist
von hier an einen anderen Ort,
und wenn es wahr ist, was man sagt,
dass alle, die gestorben sind, sich dort befinden,
welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?

Sokrates (469 v. Chr. – 399 v. Chr.)


Ich glaube, daß wenn der Tod unsere Augen schließt,
wir in einem Lichte stehn, von welchem unser
Sonnenlicht nur der Schatten ist.

Arthur Schopenhauer (1788 – 1860)


Das Leben ist wie ein Traum.
Der Tod ist das Erwachen aus diesem Traum.

Arthur Schopenhauer (1788 – 1860)


Mit jedem Menschen verschwindet
ein Geheimnis aus der Welt,
das vermöge seiner besonderen Konstruktion
nur er entdecken konnte,
und das nach ihm niemand wieder entdecken wird.

Friedrich Hebbel (1813 – 1863)


Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in ein trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein.

Friedrich Hebbel (1813 – 1863)


Das süsseste Glück für die trauernde Brust,
nach der schönen Liebe verschwundener Lust,
sind der Liebe Schmerzen und Klagen.

Friedrich Schiller (1759 – 1805)


Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen,
Ewig still ist die Vergangenheit.

Friedrich Schiller (1759 – 1805)


Wir sind vom gleichen Stoff,
aus dem die Träume sind
und unser kurzes Leben ist eingebettet
in einen langen Schlaf.

William Shakespeare (1564 – 1616)


Immer enger, leise, leise
ziehen sich die Lebenskreise,
schwindet hin, was prahlt und prunkt,
schwindet Hoffen, Hassen, Lieben
und ist nichts in Sicht geblieben
als der letzte dunkle Punkt.

Theodor Fontane (1819 – 1898)


Wir wandelten in Finsternis,
bis wir das Licht sahen.
Aber die Finsternis blieb,
und es fiel ein Schatten auf unseren Weg.

Theodor Fontane (1819 – 1898)


Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande
als flöge sie nach Haus…

Joseph von Eichendorff (1788 – 1857)


Trennung ist wohl Tod zu nennen,
denn wer weiß wohin wir gehen,
Tod ist nur ein kurzes Trennen
auf ein baldig Wiedersehn.

Joseph von Eichendorff (1788 – 1857)


Das sind die Starken, die unter Tränen lachen,
eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

Franz Grillparzer (1791 – 1872)


Was wird einst des Wandermüden letzte Ruhstätte sein?
Unter Palmen in dem Süden,
Unter Linden an dem Rhein?
Immerhin. Mich wird umgeben Gotteshimmel.
Dort wie hie und als Totenlampen
schweben nachts die Sterne über mir.

Heinrich Heine (1797 – 1856)


Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Franz von Assisi (1182 – 1226)


Leuchtende Tage.
Nicht weinen, dass sie vorüber.
Lächeln, dass sie gewesen!

Konfuzius (551 v. Chr. – 479 v. Chr.)


Ein ewig Rätsel ist das Leben,
und ein Geheimnis bleibt der Tod.

Emanuel Geibel (1815 – 1884)


Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen,
nicht bei ihrem Tode.

Charles de Montesquieu (1689 – 1755)


Sollte es nicht drüben einen Tod geben,
dessen Resultat irdische Geburt wäre?
Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch.
Wenn ein Mensch stirbt, wird er Geist.

Novalis (1772 – 1801)


Wo du bist und wo ich sei,
Ferneweg und nahebei;
Überall und auch indessen
Werd’ ich deiner nicht vergessen;
Dein gedenk’ ich, still erfreut,
Selbsten in der Einsamkeit;
Ja, im dicksten Publikum
Schwebt mein Geist um dich herum.

Wilhelm Busch (1832 – 1908)


Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.

Jean de La Fontaine (1621 – 1695)


Der Beginn des Lebens
liegt nicht in der Materie,
und sein Ende liegt nicht im Grab.

Khalil Gibran (1883 – 1931)


Schließe mir die Augen beide mit den lieben Händen zu,
geht doch alles, was ich leide,
unter Deiner Hand zur Ruh.

Und wie leise sich der Schmerz,
Well’ um Welle schlafen legt,
füllest Du mein ganzes Herz.

Theodor Storm (1817 – 1888)


Der Tod ist ein natürlicher Vorgang
und nur ein Kind fürchtet einen solchen.

Mark Aurel (121 – 180)


Wer weiss denn, ob das Leben nicht Totsein ist
und Totsein Leben?

Euripides (480 v. Chr. – 406 v. Chr.)


Nun, o Unsterblichkeit,
bist du ganz mein.

Heinrich von Kleist (1777 – 1811)


Die Liebe ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes.
Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.

Iwan Turgenjew (1818 – 1883)